Mit der Zeyt

Klaus Reichold - Kulturhistoriker

Eine Krone für Bayern - 200 Jahre Königreich
 

 

Um 1800: Das Alte Reich zerfällt. In Europa werden die Machtverhältnisse neu ausgehandelt. Mittendrin Bayern. Viel fehlt nicht, es von der Landkarte zu fegen. Doch es kommt anders:  Am 1. Januar 1806 wird das Land erhoben - zum Königreich.  Bis zum Untergang der Monarchie im Jahr 1918 müssen über Brüche manche Brücken geschlagen werden. Franken, Schwaben, Oberpfälzer und Pfälzer haben sich in den neuen Staat zu fügen. Die Könige erfüllen eine wichtige Integrationsfunktion. 19 namhafte Autoren und Autorinnen schreiben über das königliche Bayern.

 

Aus dem Inhalt

Alexander Altmann:
Alberich beim Goaßlschnalzn – Der Ring als Nationaloper
Dirk Götschmann:
Ein Königreich von Napoleons Gnaden?
Stefanie Harrecker:
Das Oktoberfest als Bühne zur Selbstdarstellung der Monarchie
Gerd Holzheimer:
Eigentlich ist das Schwein der König – Das Wappentier
Hans-Michael Körner:
Der Gesamtstaat – auch eine Leistung der Könige
Sylvia Krauss-Meyl:
Die Heiratspolitik der Wittelsbacher
Odilo Lechner:
Königlich-bayerisch und katholisch?
Klaus Reichold:
Heut’ geht’s auf’d Alm – Die bayerischen Könige im Gebirge
Bernhard Setzwein:
Literaturfehden im Königreich
Marcus Spangenberg:
Die bayerischen Könige zwischen Verehrung und Vermarktung
Egbert Tholl: Das Tagebuch der königlichen Wäschebeschließerin Pfanni Kreittmeyer