Mit der Zeyt

Klaus Reichold - Kulturhistoriker

Tod und Requiem - Mozart letztes Werk
 

 

 

Sterbenskrank arbeitete Wolfgang Amadeus Mozart im Herbst 1791 an seinem letzten Werk: am Requiem in d-moll. Er sollte es nicht fertigstellen: Am  5. Dezember nahm ihm der Tod die Feder aus der Hand. Um das frühe Ende des begnadeten Komponisten rankt sich manches Unheimliche. Da ist die Rede von einem obskuren, schwarzgekleideten Boten, der das Requiem in Auftrag gab – und von düsteren Todesahnungen Mozarts, der im Fieberwahn geglaubt haben soll, vergiftet worden zu sein. Wer verbarg sich hinter dem anonymen Auftraggeber? Und woran starb Mozart tatsächlich? Neben diesen Fragen beschäftigt sich das Büchlein mit dem kulturhistorischen Ursprung, den liturgischen Texten und den musikalischen Gestaltungsformen des Mozart’schen Requiems, das im sogenannten ›Köchelverzeichnis‹ die Nummer 626 trägt.

 

Aus dem Inhalt

Requiem aeternam: Die Rolle der Musik beim Leichenbegängnis
Dieser wahre, beste Freund des Menschen: Mozart denkt über den Tod nach
Mozart hatte ein fahles Pferd gesehen: Zur Geschichte des Requiems